5 Schlüsselfiguren der KI-Geschichte
- Alan Turing (1912–1954)
- Britischer Mathematiker, Kryptologe, Logiker.
- Legte mit dem „Turing-Test“ das Konzept für maschinelle Intelligenz.
- Grundlegende Arbeiten zur theoretischen Informatik und zu Computern.
- John McCarthy (1927–2011)
- US-Informatiker, prägte 1956 den Begriff „Artificial Intelligence“.
- Mitbegründer der KI-Forschung, Entwickler der Programmiersprache LISP.
- Marvin Minsky (1927–2016)
- KI-Pionier am MIT, Mitbegründer des MIT AI Lab.
- Arbeitete an neuronalen Netzen, Wissensrepräsentation und Robotik.
- Einflussreicher Vordenker für die frühen Visionen von KI.
- Geoffrey Hinton (geb. 1947)
- „Godfather of Deep Learning“.
- Mit Yann LeCun & Yoshua Bengio zentrale Figur bei neuronalen Netzen und Backpropagation.
- Seine Arbeiten ermöglichten den Durchbruch von Deep Learning ab den 2010er-Jahren.
- Yoshua Bengio (geb. 1964) & Yann LeCun (geb. 1960) (oft gemeinsam mit Hinton genannt)
- Bengio: KI-Forscher (Université de Montréal), Pionier des Deep Learning.
- LeCun: Chef-KI-Forscher bei Meta, Entwickler der Convolutional Neural Networks (CNNs).
- Zusammen mit Hinton erhielten sie 2018 den Turing Award („Nobelpreis der Informatik“).
Kurz gefasst:
- Turing, McCarthy, Minsky = die Gründerzeit (Ideen, Definition, Grundlagen).
- Hinton, Bengio, LeCun = die Revolution des Deep Learning, die heutige KI-Systeme wie ChatGPT ermöglicht hat.