Large Language Model

Ein Large Language Model (LLM) ist ein spezieller Typ von Künstlicher Intelligenz, der darauf trainiert ist, natürliche Sprache zu verstehen und zu erzeugen.

Merkmale eines LLM

  1. „Large“ (groß)
    • Es basiert auf einer sehr großen Anzahl an Parametern (oft Milliarden).
    • Trainiert mit riesigen Datenmengen (Texte aus Büchern, Artikeln, Webseiten, Code etc.).
  2. „Language“ (Sprache)
    • Hauptaufgabe: Sprache verarbeiten → Text verstehen, schreiben, übersetzen, zusammenfassen, Fragen beantworten.
  3. „Model“ (Modell)
    • Mathematisches/statistisches Modell, das Wahrscheinlichkeiten für Wörter oder Wortfolgen berechnet.
    • Es „lernt“ Sprachmuster, Strukturen und Bedeutungszusammenhänge.

Wie funktioniert ein LLM?

  • Tokenisierung: Text wird in kleine Einheiten (Tokens) zerlegt.
  • Training: Das Modell lernt, das nächste Token vorherzusagen → dadurch entsteht Sprachverständnis.
  • Anwendung: Mit Prompts (Eingaben) kann das Modell Antworten, Texte, Übersetzungen, Code oder Analysen generieren.

Bekannte Beispiele für LLMs

  • GPT-4 / GPT-3.5 (OpenAI) – Grundlage von ChatGPT.
  • Claude (Anthropic) – Sicherheitsfokus.
  • Gemini (Google DeepMind) – Googles multimodales LLM.
  • LLaMA (Meta) – Open-Source-nah, für Forschung verbreitet.
  • Grok (xAI) – Musks Modell mit Twitter-Echtzeitdaten.

Wichtig

  • LLMs verstehen Sprache nicht wie Menschen, sondern berechnen Wahrscheinlichkeiten.
  • Dennoch können sie erstaunlich kreative, nützliche und komplexe Texte erzeugen.
  • Grundlage für viele heutige KI-Anwendungen (Chatbots, Übersetzungsdienste, Assistenten).

👉 Kurz gesagt:
Ein Large Language Model ist ein KI-Modell, das mit enorm vielen Daten und Parametern trainiert wurde, um menschliche Sprache zu verarbeiten und zu erzeugen – Grundlage von Systemen wie ChatGPT.